Die Herkunft des Biokaffees

151742_web_R_by_Ulla Trampert_pixelio.deKennen Sie schon Biokaffee aus Peru und Vietnam?
Biokaffee wird immer bedeutender. Mehr und mehr Menschen wollen wissen, wie und wo ihr Kaffee herkommt, wie er produziert wird und was ihn zum Biokaffee macht. Denn neben der Tatsache, dass Biokaffee umweltbewusst und nachhaltig produziert wird, sorgt er auch für eine gerechte Entlohnung der Bauern. Biokaffee ist ein Kaffee, der zu 95% biologisch angebaut wurde, d.h. bei dem chemische Sprühstoffe nur in geringstem Maße verwendet werden. Die meisten Hersteller verzichten generell auf den Einsatz chemischer Mittel.

Peruanischer Kaffee
Der weltweit größte Biokaffeeproduzent ist Peru in Südamerika. Das Hochland von Peru, in dem früher die Inka herrschten, ist waldreich und sehr sonnenintensiv. Peru hat eine lange Tradition im Kaffeeanbau, denn Kaffee war hier schon lange vor der Ankunft der Europäer bekannt. An diese Tradition knüpfen heutige Produzenten wieder an und versuchen sie mit modernen Herstellungs- und Röstverfahren zu verknüpfen. Peruanischer Kaffee ist ebenfalls noch nicht lange bekannt, denn lange war die Lage in dem Andenstaat zu instabil, um regelmäßig Kaffee zu genießen. Das hat sich nun geändert. Und der Kaffee, der aus Peru kommt, ist wirklich ein Hochgenuss, denn die Pflanzen können in den Anden viel Sonne tanken.

Kaffeeneuling Vietnam
Ein vielleicht noch unbekanntes Land für viele Kaffeeliebhaber ist Vietnam. Das kleine Land hat erst vor knapp dreißig Jahren begonnen, Kaffee zu produzieren, ist heute aber zweitgrößter Produzent. Und Biokaffee wird auch in Vietnam immer mehr angebaut. Das ist allerdings neu und erst seit knapp zehn Jahren möglich. Die Anbaugebiete Vietnams liegen des tropischen Landes, im Hochland um Da Lat. Hier ist das Klima kühl, um die kleinen Pflanzen nicht zu vertrocknen, aber es gibt genug Sonnenschein für einen herrlich aromatischen Kaffee. Das Interesse der Vietnamesen an Biokaffee hat merklich zugenommen. Auf den Plantagen in Dak Lak und Kon Tum werden keine chemischen Stoffe mehr eingesetzt. Die Pflanzen können hier natürlich wachsen. Die Arbeiterinnen auf den Plantagen erhalten eine gute Entlohnung – verglichen mit dem Lohn anderer Vietnamesen. Die Verarbeitung des Kaffees findet einerseits direkt vor Ort statt, wobei er für die typische vietnamesische Kaffeehauskultur geröstet wird, oder aber er wird exportiert. Typische Kaffeesorten sind in Europa jedoch nur den Spezialisten bekannt. Die meisten Bohnen werden anderen Sorten beigemischt.

Bildquellenangabe: Ulla Trampert / pixelio.de

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